Provisionsabrechnung mit Standortpartnern: so wird sie nachvollziehbar
Streit über Automatenabrechnungen entsteht selten über die Höhe der Provision, sondern über den Weg dorthin. Eine prüfbare Abrechnung zeigt jede Zwischensumme.
Der Rechenweg in der richtigen Reihenfolge
Die Reihenfolge entscheidet über das Ergebnis. Wird eine Gebühr zu früh oder zu spät abgezogen, weichen die Beträge beider Parteien voneinander ab.
- Kasseninhalt je Gerät aus der Auslesung – Zählerstände und Differenz zum Vormonat
- Gesamt brutto abzüglich Gebühren ergibt den Bruttobetrag, aus dem die Provision berechnet wird
- Provisionsteilung nach vereinbartem Schlüssel, häufig 50/50
- Vergnügungssteuer separat ausweisen, nicht in die Provision einrechnen
- Auszahlungsbetrag: Bruttobetrag Provision abzüglich Bruttobetrag Vergnügungssteuer
Rundung: der häufigste Cent-Streit
Bei einer 50/50-Teilung ungerader Beträge entsteht regelmäßig eine Differenz von einem Cent. Wird jede Seite einzeln gerundet, stimmt die Summe nicht mehr mit dem Ausgangsbetrag überein.
Sauber ist eine Teilung, bei der der zweite Anteil als Restbetrag aus der Differenz gebildet wird. Dann summieren sich beide Anteile immer exakt auf den Ausgangswert.
Was auf beiden Ausfertigungen stehen sollte
Aufsteller und Wirt brauchen dieselben Zahlen in identischer Darstellung: Zeitraum der Auslesung, Gerätebezeichnung, Zählerstände, jede Zwischensumme, der Auszahlungsbetrag und eine Unterschriftszeile mit Empfangsbestätigung.
Rechnova rechnet Provisionsteilung und Vergnügungssteuer in dieser Reihenfolge und druckt beide Ausfertigungen mit identischen Beträgen auf einer DIN-A4-Seite – inklusive Empfangsbestätigung über der Unterschriftszeile.